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Ursula Poznanski - Stille Blutet

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  REZENSION Eigenerwerb Nach einer sehr langen Zeit hatte ich mal wieder Lust auf ein Buch von Ursula Poznanski. Ihre Jugend Fantasy Romane mochte ich fast alle und auch der erste Teil der anderen Erwachsenen Thriller Serie ''Vanitas'' fand ich nicht schlecht. Daher durfte ''Stille Blutet'' auch direkt am Erscheinungstag bei mir einziehen. Im Buch wird die aufstrebende Trash TV Moderatorin Nadine Just ermordet, nur Stunden nachdem sie diesen Mord selber vor laufender Kamera ankündigt. Kurz darauf folgen 3 weitere Morde mit einem ähnlichen Muster. Die junge Ermittlerin Fina Plank wird mit dieser Mord Serie beauftragt und schnell kristallisiert sich ein Hauptverdächtiger heraus: Nadine Justs' Ex Freund Tibor Glaser. Doch dieser plädiert auf Unschuld, egal wie viele Beweise gegen ihn auftauchen. Der Anfang, sowie das Ende des Buches haben mir recht gut gefallen. Da war das Tempo rasanter und die Spannung höher. Dazwischen musste ich mich allerdings etwa...

Nora Burgard-Arp - Wir doch nicht

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  REZENSION Rezensionsexemplar des Katapult Verlags ***TW: Schwangerschaft, Schwangerschaftsabbruch*** Ich finde es unfassbar traurig das es überhaupt nötig ist so ein Thema als Buch zu verfassen. Das die Geschehnisse im Buch tatsächlich gar nicht weit hergeholt sind und teilweise sogar schon so geschehen (siehe Amerika). Ich fand das Buch unangenehm zu lesen. Ich fand es beängstigend. Und es hat mich wütend gemacht. So unendlich wütend und fast schon hilflos. Aber genau das habe ich auch erwartet bei der Thematik. Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass es anderen Leser*innen da anders ergeht. Und doch muss es ja Menschen geben die glauben das Frauen weniger Wert sind, das sie nur zum Gebären gut sind.... Mathilda lebt in einer sehr Nahen Zukunft, in der Frauen in Deutschland so gut wie keine Rechte mehr haben. Sie werden bis aufs letzte kontrolliert und sind den Männern hilflos ausgeliefert. Ihre einzige Aufgabe: Kinder bekommen und aufziehen. Doch Mathilda möchte das ...

Svea Lenz - Die Stewardessen : Eine neue Freiheit

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  REZENSION Rezensionsexemplar aus dem Bloggerportal Ein zauberhaftes Buch, das die Atmosphäre der 50iger Jahre wirklich gut wiedergeben konnte. Sprachlich am Puls der damaligen Zeit und der Schreibstil leicht zu lesen. Fans der Serien Ku'damm 56 und Charite kommen hier auf ihre vollen Kosten. In diesem ersten Teil der Dilogie dreht sich die Handlung um Margots Bewerbungs; und Auswahlverfahren, sowie die Ausbildung zur Stewardess und der anfängliche Fliegeralltag. Sehr detailliert beschreibt die Autorin diese Zeit, daher hat dieses Buch ein eher gemächliches Tempo. Trotzdem ist es sehr interessant geschrieben und man kann beim lesen gut abschalten. Als Flugbegleiterin kann ich sagen: die Handlung ist wirklich gut recherchiert und die meisten Abläufe gibt es so ähnlich noch heute.  Die Charaktere sind alle sehr toll beschrieben und können durch ihre Einzigartigkeit gut herausstechen. Man hat die Chance sie näher kennen und lieben zu lernen. Die Protagonistin Margot wächst einem...

Ellen Sandberg - Das Geheimnis

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  REZENSION Rezensionsexemplar aus dem Bloggerportal Ewig ist es her das ich einen Ellen Sandberg Roman gelesen habe, aber nach ''Das Geheimnis'' weiß ich wieder warum ich ihre Bücher so sehr liebe. Im Buch geht es um Ulla, die seit ihrem 9ten Lebensjahr ohne ihre Mutter Helga aufgewachsen ist. Doch nicht weil diese so früh starb, sondern weil sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Tochter haben wollte. Bis heute weiß Ulla nicht warum. Zwei Jahre nach Helgas Tod bekommt Ulla ein Kaufangebot für Helgas Haus und so entschließt sie vor Ort über dieses Angebot nachzudenken. Im Haus findet Ulla alte Kassetten und entdeckt darauf Nachrichten von Helga. Darin beschreibt ihre Mutter ihr früheres Leben und deckt ein gut gehütetes Geheimnis auf und plötzlich versteht Ulla warum sie ohne Mutter aufwachsen musste. Die Handlung wird von 3 Protagonistinnen und auf zwei Zeitebenen erzählt:  Helga in der Vergangenheit, die ihre Lebensgeschichte auf den Kassetten aufnimmt; Ulla in der Gegenwa...

Romy Fölck - Die Rückker der Kraniche

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  REZENSION Eigenerwerb Was für ein wunder wunder schöner Familien Roman! Ich bin wirklich sehr begeistert und kann gleich zu Beginn sagen, das dieses Buch schon jetzt eines meiner Jahreshighlights ist. Im Buch geht es um die 4 Frauen einer zerrütteten Familie: Wilhelmine, ihre Töchter Grete und Freya, sowie Gretes Tochter Anne. Die Frauen sprechen alle kaum mehr miteinander, warum erfährt man erst im Laufe des Buches. Ganz schnell klar wird jedoch das jede Frau ein Geheimnis mit sich trägt und diese teilweise auch der Grund für die angespannte Situation der Familie sind. Als Wilhelmine schwer erkrankt, erkennen die Frauen das nun die letzte Möglichkeit ist reinen Tisch zu machen und wieder zueinander zu finden.  Die Handlung verläuft zwar relativ ruhig, trotzdem ist es vom Anfang bis zum Ende spannend geschrieben. Die Geschichte lädt zum verweilen ein, ein weglegen des Buches ist fast unmöglich. Auch die Charaktere empfand ich alle als sympathisch, hätte jede einzelne gerne e...

Helene Gestern - Schwindel

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  REZENSION Eigenerwerb Bei diesem Buch hat mich der Klappentext sofort in seinen Bann gezogen, ich fand die Thematik um diese toxischen Liebe sehr spannend.  Bei knapp 90 Seiten darf man natürlich keine große Handlung erwarten. Das Buch liest sich eher als eine Art Tagebuch, als wäre es ein Autobiografisches Werk. Es folgt keiner chronologischen Reihenfolge, es sind eher Gedanken die auf Papier gebracht wurden um die eigenen Gefühle und Emotionen zu verarbeiten. Die bedrückte Stimmung kommt dabei aber sehr gut rüber. Verzweiflung, Verwirrung und Trauer sind dabei die Hauptmotivatoren. Das Buch ist recht traurig, denn jede Person die schon einmal Liebeskummer hatte, kann sich recht gut damit identifizieren. Einige Gedanken sind mir persönlich sehr nahe gegangen. Ein Beispiel wäre folgendes Zitat: An manchen Tagen habe ich ihn vermisst und Fotos gemacht, um ihm zu zeigen, wie eine Gegenwart ohne ihn aussah. Mit dem vielleicht etwas gemeinen Wunsch, ihn wehmütig zu stimmen. An a...

Sam Savage - Firmin : Ein Rattenleben

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REZENSION   Eigenerwerb Bei diesem Buch hat mich das Cover total angesprochen, aber mehr noch der Klappentext. Die kleine Ratte Firmin kommt in einer Bostoner Buchhandlung zur Welt. Als der Hunger ihm unerträglich wird beginnt er die umliegenden Bücher zu essen. Dabei entdeckt er das er lesen kann. Von da an ändert sich seine ganze Welt. Ein Buch nach dem anderen verschlingt er und die Sehnsucht nach der Menschenwelt wird immer größer.  Ich hatte eine Art Liebeserklärung an Bücher und dem lesen erwartet, gepaart mit einer niedlichen Geschichte um eine Ratte. Leider war dem nicht so. Generell werden nur ein paar Bücher genannt und auch über die verliert der Autor nicht mehr als ein oder zwei Sätze. Die Buchhandlung mit seinen Büchern dient in der Geschichte eher als Setting und nicht als rote Linie. Als Ode an die Leser hat das Buch also nicht viel gemein. Der Protagonist - die Ratte Firmin - konnte mich auch überhaupt nicht begeistern. Im Gegenteil, ich fand ihn sogar höchst u...