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Imani Thompson - Honey

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  REZENSION Eigenerwerb Honey hat mich vor allem wegen seiner Hauptfigur Yrsa beschäftigt. Sie ist keine Figur, die man einfach mögen oder nicht mögen kann. Ich konnte ihre Wut und ihre Frustration an vielen Stellen verstehen – besonders ihren Blick auf den Umgang mit Frauen und auf die Erfahrungen, die sie als POC macht. Gleichzeitig wird im Laufe der Geschichte immer deutlicher, wie gefährlich es werden kann, wenn aus nachvollziehbarer Wut ein Bedürfnis nach Vergeltung wird. Besonders spannend fand ich dabei Yrsas Entwicklung. Was zunächst wie ein impulsiver Moment wirkt, setzt etwas in ihr frei. Sie entdeckt, dass Gewalt ihr ein Gefühl von Kontrolle gibt, und beginnt, ihre Handlungen immer stärker vor sich selbst zu rechtfertigen. Ihre akademische Auseinandersetzung mit Rassismus, Sexismus und Gewalt fließt dabei immer wieder in ihre Gedanken ein. Das fand ich interessant, weil Theorie und Realität bei Yrsa zunehmend miteinander verschwimmen. Überhaupt hat mir gefallen, dass Ho...