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Takis Würger - Für Polina

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  REZENSION Rezensionsexemplar Es gibt Bücher, die einen berühren, mitreißen und nicht mehr loslassen - 'Für Polina' ist genau so ein Buch. Innerhalb von zwei Tagen habe ich es verschlungen, weil ich es einfach nicht weglegen konnte. Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und mich auch dann nicht losgelassen, wenn ich gerade nicht gelesen habe. Jetzt, nach dem letzten Satz, weiß ich: Es ist mein Lieblingsbuch des Autors. Takis Würger erzählt die Geschichte von Hannes, einem Jungen, der die Welt auf eine ganz besondere Weise wahrnimmt - als Musik. Sein Gehör ist außergewöhnlich, und Töne sind für ihn nicht nur Klänge, sondern Leben. An seiner Seite wächst Polina auf, seine beste Freundin, seine Seelenverwandte. Doch das Leben geht seine eigenen Wege, und so verlieren sich die beiden immer wieder aus den Augen, bis der Kontakt schließlich ganz abbricht. Jahre später bleibt Hannes nur ein einziger Weg, um seine Polina wiederzufinden: die Musik. Was dieses Buch so besonders ...

Jan Beck - Dorn - Zimmer 103

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REZENSION Eigenerwerb ''Dorn - Zimmer 103'' ist eines der besten Bücher, die ich seit langer, langer Zeit gelesen habe! Von der ersten bis zur letzten Seite war es unfassbar spannend, voller Wendungen, die mich immer wieder aufs Neue überrascht haben.  Besonders beeindruckend war, wie verwirrend und gleichzeitig fesselnd die Geschichte teilweise war. Zwischendurch war sogar meine Verwirrung verwirrt - und das hat einfach Spaß gemacht.  Bis zum Schluss hatte ich absolut keine Ahnung, worauf alles hinauslaufen würde - und genau das hat dieses Buch so besonders und zu einem echten Highlight gemacht. Die Auflösung war klug durchdacht und einfach großartig umgesetzt. Aufgrund der Vielzahl an Charakteren und deren Perspektiven, fiel es mir am Anfang ein wenig schwer, in die Geschichte hineinzufinden, aber genau das hat es am Ende so packend und raffiniert gemacht.  Mit ''Dorn'' startet Jan Beck eine neue Reihe rund um die Ermittler Simon Dorn und Lea Wagner. B...

Martin Krist - Henkersbeil

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  REZENSION Eigenerwerb Wie gewohnt überzeugt Martin Krist mit seinem schnellen Erzählstil und kurzen Kapiteln, die ein hohes Tempo und viel Spannung erzeugen. Dadurch fliegt man förmlich durch die Seiten, und die Geschichte beginnt vielversprechend. Allerdings hat mich überrascht, dass sich die Handlung nach einem starken Start auf einmal auf zwei Fälle verteilt. Der ursprünglich zentrale Fall rückte dadurch in den Hintergrund, und ich war unsicher, ob dies bewusst so konstruiert wurde oder ob die Geschichte einfach eine unerwartete Wendung genommen hat. Erst auf der letzten Seite wurde klar, dass es im nächsten Band weitergeht - möglicherweise klären sich dort offene Fragen. Im Moment wirkte es jedoch eher so, als hätte die Handlung zwischendrin eine neue Richtung eingeschlagen. Was mir leider das Lesevergnügen deutlich getrübt hat, waren die zahlreichen Rechtschreib- und Grammatikfehler. Diese traten so häufig auf, dass sie den Lesefluss gestört und das Buch unnötig unprofession...

Daniel Glattauer - In einem Zug

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  REZENSION Eigenerwerb Der Klappentext von Daniel Glattauers 'In einem Zug' versprach eine anregende Auseinandersetzung mit Themen wie Liebe, Leidenschaft und Beziehungsmodellen - genau das, worüber ich gerne nachdenke und diskutiere. Mit großer Vorfreude begann ich den Roman, doch leider blieb die Lektüre weit hinter meinen Erwartungen zurück. Die Dialoge, auf die ich mich am meisten gefreut hatte, erwiesen sich als enttäuschend: oberflächlich, kurz und ohne Tiefe. Es kam nie zu einer echten Diskussion oder einem Austausch, der zum Nachdenken angeregt hätte. Stattdessen blieb alles blass und größtenteils unpersönlich - eine vergebene Chance angesichts der interessanten Thematik. Die Figuren empfand ich als schwierig, insbesondere den Autor Eduard Brünnhofer. Seine Art wirkte auf mich arrogant und hochnäsig, geprägt von Ansichten, die eher einem überholten, klischeehaften Bild eines ''alten weißen Mannes'' entsprechen. Dadurch fehlte es dem Roman an Aktualität ...

Gaea Schoeters - Trophäe

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  REZENSION Eigenerwerb Gaea Schoeters' Roman Trophäe ist ein eindringliches Werk, das den Leser in eine packende Auseinandersetzung mit Natur, Jagd und kulturellen Gegensätzen zieht. Für mich war es eine Reise zurück in meine Kindheit in Afrika - zu Buschspaziergängen, Jagden und der Konfrontation mit Trophäenjägern und Wilderern. Die Geschichte saugt einen regelrecht ein. Schoeters schreibt so bildhaft, dass man die Tiere und die Natur förmlich vor sich sieht, sie hört und fühlt. Diese lebendigen Beschreibungen machen das Buch zu einer intensiven Leseerfahrung. Besonders das Ende hat mich begeistert: poetisch, dringlich und wunderschön geschrieben - ein Abschluss, der nachklingt. Im Zentrum steht der Protagonist Hunter, ein älterer weißer Mann, der für mich die Verkörperung von Arroganz und Ignoranz ist. Seine Freude an der Trophäenjagd, sein fehlendes Mitgefühl für die Natur und sein Desinteresse an lokaler Kultur machen ihn symphatisch. Doch genau diese Haltung schafft einen fa...

Freya Miles - A Bookboyfriend for Christmas

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  REZENSION Eigenerwerb Ich habe mich von dem Hype um dieses Buch mitreißen lassen - vor allem, weil es auf TikTok groß beworben wurde und die Protagonistin selbst Booktokerin ist. Das klang für mich spannend und zeitgemäß. Dennoch entschied ich mich für das E-Book, da mir €20 für die Printausgabe bei knapp 250 Seiten einfach zu teuer waren.  Leider konnte das Buch die Erwartungen, die durch das Marketing aufgebaut wurden, nicht erfüllen. Der Plot, wie im Klappentext beschrieben - eine Übernachtung in einer Buchhandlung -, war bereits nach der Hälfte des Buches abgeschlossen. Die Handlung wirkte gehetzt und oberflächlich. Die Dialoge fühlten sich unnatürlich an, weil alles so schnell voranschritt, was bei der begrenzten Seitenanzahl auch nicht überraschend ist. Positiv hervorzuheben ist das Weihnachtssetting. Die Beschreibungen der Buchhandlung und der weihnachtlich geschmückten Straßen New Yorks haben eine schöne Atmosphäre geschaffen. Auch die Charaktere Mia und Nick waren m...

Kate Corell - The Lies We Hide

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REZENSION Eigenerwerb The Lies We Hide von Kate Corell ist ein Roman, der verschiedene Elemente zu einer einzigartigen geschichte verwebt, hinterlässt jedoch einen zwiespältigen Eindruck bei mir. Die Hauptfiguren, Nika und Leen, faszinieren durch ihre Kindheitsfreundschaft, die im Verlauf des Buches in eine romantische Spannung übergeht. Gerade diese Dynamik, gepaart mit der modernen Handlung um Leens Gin-Firma und das Social-Media-Event, verleiht der Geschichte Frische und Originalität. Die Gin-Rezepte, die jedes Kapitel begleiten, waren eine liebevolle Ergänzung, die dem Buch einen besonderen Charme gibt. Jedoch gibt es auch weniger gelungene Aspekte: Das ständige Hin und Her zwischen Nika und Leen wird mit der Zeit etwas ermüdend, und die Geheimnisse, die die beiden voreinander haben, erschweren das Mitfühlen. Auch das Crime-Element um den Tod von Leens Vater passt nicht ideal zum Rest der Handlung und wirkt eher wie ein Fremdkörper in der romantischen Storyline. Das eigentliche Ges...